Methodik

Methodik 

Neben der Analyse und Veränderungen von Ernährungs-, Ess- und Bewegungsverhalten wird eine Gewichtsreduktion insbesondere durch das Erlernen der Schritte Selbstbeobachtung, Selbstbewertung, Veränderung und Selbstbelohnung erreicht und als nachhaltige und langfristige Veränderung auf die Zeit nach dem Kurs generalisiert. Da keine Diät und auch keine Verbote für diesen Kurs notwendig sind ist von einer Nachhaltigkeit des Erlernten, modifizierten Verhaltens auszugehen.

Die Selbstbeobachtung, auch Introspektion genannt, bezeichnet die Betrachtung, Beschreibung und Analyse des eigenen Erlebens und Verhaltens durch nach innen gerichtete Beobachtung. Sie ist zusammen mit der Selbstwahrnehmung für die eigene Bewusstseinsbildung und das Selbstbewusstsein unentbehrlich und stellt daher nicht nur in der Meditation, sondern auch bei psychotherapeutischen Verfahren und in der Philosophie einen wichtigen Begriff dar.

Unter Selbstbewertung versteht man in der Kognitionspsychologie die Tatsache, dass Menschen ihr eigenes Verhalten und Handeln nach eigenen Kriterien, Werten und Normen bewerten können und sich somit auch selbst steuern können.

Verstärkung (Selbstbelohnung) ist ein Begriff aus der Verhaltensbiologie und der Psychologie, speziell aus dem Behaviorismus. Die Verstärkung beschreibt ein Ereignis, welches die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein bestimmtes Verhalten gezeigt wird. Unterschieden wird zwischen „positiver“ und „negativer“ Verstärkung. Beide bewirken, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, mit dem Unterschied, dass bei dem positiven Verstärker – auch Belohnung genannt – ein angenehmer Reiz auf ein gewünschtes Verhalten zugefügt wird und bei dem negativen Verstärker ein unangenehmer Reiz entfernt wird (z. B. Die Entfernung von Angst, Lärm, einer unangenehmen Tätigkeit, etc.). Ein negativer Verstärker darf also nicht (wie es oft passiert) mit einer Bestrafung verwechselt werden.